Texte
1. Irre Schatten
2. Die Hure Babylon (Turmpredigt-Remix)
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Irre Schatten
Kommen wir von den Sternen?
Gottes Hand
Tellerrand
Mauerdenken
Schiefstand
Sollbruchstellen
Wunden atmen leises Gift...
Sturm und Drang
Schwarmzwang
Reizfenster
Nerven blank
Wo Sprachverfall auf große Bühne trifft
Wunderwaffe
Menschenaffe
Worthülsen
durchgeladen
Denkblase
Hass-Oase
Kognitive Tiefdruckphase
Flächenbrand
Seelenpfand
Schattenpfade
Flucht von krank
Die Deinen zu finden, war nie leicht…
Lange Finger weben
Schicksalsfäden
in wirres Haar
Manchmal sonderbar…
Welt so krank
Außer Rand und Band
Eine Scheiben-Welt
bringt dich an den Rand
Irre Schatten
tanzen an der Wand
Denn Flammenwerfer
stecken deinen Kopf in Brand!
Nulllinie
griffbereit
Scheiterhaufen
Halbwertzeit
Weltschmerz
Rückzugsraum
Ein Mensch, ein Ding, ein Traum…
Goldmund
Denkwund
Phantomschmerz
Stillste Stund
Triebfeder
Fackelschein
Komm, leuchte in die Welt hinein…
Grenzbruch
Geltungssucht
Trümmerherzen
Dämmerflucht
Babylons Turmuhr tickt
Die kollektive Seele bricht
Abgott
Blitzschlag
Konservendenken
Hexenjagd
Restlicht…
Götter können gar nicht
ewig hassen!
Lange Finger weben
Schicksalsfäden
in dein wirres Haar
Manchmal sonderbar
Viel zu schnell
Gedankenkarussell…
Lange Fäden lenken
Wir sind, was wir denken!
Welt so krank
Außer Rand und Band
Eine Scheiben-Welt
bringt dich an den Rand
Irre Schatten
tanzen an der Wand
Denn Flammenwerfer
stecken deinen Kopf in Brand!
(Anabáthera)
Glut wirbelt im Weltenbaum.
Träumen wir wirklich denselben Traum?
Wir sind, was wir sind:
Gleißende Götter
Verbrannte Erde
Gebranntes Kind...
There will come a day
On which you’ll have to pay
The price for all your lies
And your missing love for life
There will come a day
On which you’ll have to pay
The price for all your lies
And your missing love for life
There will come a day
On which you’ll have to pay
The price for all your lies
And for your sick way of life
Sick world...
Wie wollt ihr die Wahrheit dieser Welt atmen
hinter all den falschen Masken?
Schicksalsfäden…
Viel zu schnell…
Lange Fäden lenken
Wir sind, was wir denken!
Ihre Welt so krank
Außer Rand und Band
Eine Scheiben-Welt
Flach bis an den Rand
Irre Schatten
tanzen an der Wand
Waldsucht!
Maskenflucht! (Fratzenflucht...)
Gib mir deine Hand
Und wie wundervoll zerbrechlich,
wenn wir uns berühren…
(Anabáthera)
Glut wirbelt im Weltenbaum.
Träumen wir wirklich denselben Traum?
Kommen wir von den Sternen?
Und kehren wir dorthin zurück?
Was ist dann hier noch
von Bedeutung…
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Die Hure Babylon (Zornzungen-Remix)
„…und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name,
ein Geheimnis." [Offenbarung 17, 5]
(Sichern wir das Fundament!)
Der immerwährende Regen hat den Boden längst durchtränkt.
Auf diesem Grund kann kaum was stehen, und trotzdem muss es höher gehen.
Denn ein mächtig’ Bauwerk hier weit hoch in den Himmel ragt.
Darin Einfalt sich tummelt und mit Dekadenz sich paart…
Doch droht bald zu versinken dieser Turm unter all der Last,
auf dieser unstet’ Scholle aus Schlamm, Schlick und Morast.
Denn wer ihn betritt sich darum keinen Gedanken macht,
dass, was sich so hoch erhebt,
auf diesem Grund nicht sicher steht!
Und während die Spitze hoch oben im Sturm schwankt,
lehnen sich dort Menschen raus, ein jeder um sein Heil bangt,
greifen Hände gierig in den Himmel nach Gott.
Doch dort finden sie ihn nicht und Körper fallen in die Tiefe...
Mehr Wolken ziehen auf und der Himmel verdunkelt sich.
Der Sturm nimmt an Stärke zu, das Treiben findet keine Ruh´.
Um Nachdrängen zu verhindern, weil man lieber unter sich bleibt,
schließen sie die Tore unter Geschrei nach Gerechtigkeit.
Denn der Mob will Gerechtigkeit.
Doch nur Geschrei danach ist was ihm bleibt.
Und während Regen unterspült das tragende Fundament,
fängt man oben an zu sprechen, wie uns hier unten scheint gänzlich fremd.
Denn nicht zu höherem Menschsein wurde dieses Werk erbaut,
sondern um auf die herabzusehen, die noch immer unten stehen!
Und während der Regen tiefer in den Boden dringt,
das Erdreich aufweicht und mancher Glaube im Schlamm versinkt,
brauchen wir mehr von dem Stoff, der zusammenhält.
Brauchen wir mehr von dem Geist aus dem sich nährt die Welt…
Und plötzlich schießt eine gleißende Lichtsäule durch die Wolkendecke
und erleuchtet einen übergroßen, friedvollen Geist inmitten der tobenden Menge.
Und sind auch alle Augen auf ihn gerichtet, so doch nicht voller Liebe und Demut.
Sondern voller Entsetzen, Neid und Hass.
Und die ersten fangen an, ihn anzupöbeln
und zu bespucken…
Und kaum fällt das Tor ins Schloss, schlägt ein Blitz in die Spitze ein.
Die oberste Etage geht in Flammen auf und Menschen schreien.
Und wer es nicht gleich mitbekommt steht gaffend anderen im Weg.
An der Spitze tobt das Feuer, während Sturm durch die Gänge fegt…
Und während sich das Feuer schnell durch die Etagen frisst,
Hysterie und Panik Menschen übereinander hinweg steigen lässt,
hören wir sie innen drängen gegen das Tor.
Doch wir können es nicht öffnen, denn die Flügel gehen nach innen auf...
Und auf ihrer Stirn...
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